Stellaris – Apocalypse DLC ab sofort erhältlich

Nach Utopia erscheint mit Stellaris: Apocalypse nun der zweite DLC des neuesten Grand-Strategy Titels aus dem Hause Paradox.

Zusammen mit dem großen „Stellaris 2.0“ Update gibt es viele neue und überarbeitete Mechaniken die für neues, stundenlanges Spielvergnügen sorgen sollen.

Befasste sich Utopia hauptsächlich mit dem Aufbau großartiger Gebilde, Reiche und Allianzen, geht es in Apocalypse um das genaue Gegenteil: Krieg.

Stellaris hat sich seit seinem Release im Mai 2015 schon ordentlich zum Besseren verändert. Immer wieder wurden Mechaniken verändert, ersetzt, hinzugefügt, um das Spielgefühl zu verbessern.
Doch auch nach zwei Storypacks, einem DLC und unzähligen freien Updates gab es eine Sache, die immer wieder kritisiert wurde: Die Kriegsführung und Ausweitung der eigenen Grenzen.
Besondere Positionen spielten keine Rolle, den Gegnern Ressourcen abzuschneiden war kaum möglich. Schlachten gewann man mit rohen Massen, und der effizienteste Weg, sich auszubreiten, war das sogenannte „snaking“: Weit entfernte Planeten besiedeln und sich so zwischen den anderen Bewohnern der Galaxie durchzuschlängeln, um dann langsam unbewohnte Planeten aus ihren Grenzen zu stehlen.

Mit 2.0 und Apocalypse will Paradox diesem Treiben nun Einhalt gebieten. Wir listen für euch die wichtigsten Neuheiten auf, damit ihr euch sofort in galaktische Schlachten apokalyptischen Ausmaßes stürzen könnt.

2.0 bringt euch folgende Änderungen:

  • Grenzen: Haben sich gegnerische Grenzen bisher „angezogen“ und eben auch über andere Planeten ausbreiten können, sind sie ab sofort hauptsächlich ein Indikator über den Besitzer eines Systems. Wer eine Starbase in einem System besitzt, in dessen Grenzen wird es auch liegen.
  • Starbases: Wer ein System besitzen möchte, muss also erst eine Starbase oder einen Outpost darin bauen. Diese Basen ersetzen Spaceports über den Planeten, ihr braucht sie also, um eure Schiffe zu konstruieren. Zudem könnt ihr sie mit Modulen spezialisieren.
    Tier 1 Basen und Outposts zählen nicht zum Basen-Limit, also könnt ihr euch aussuchen welche Systeme ihr besonders schützen möchtet.
    Planeten eines Systems können nämlich erst erobert werden, wenn die Basis dort zerstört wurde. Eroberte Planeten gehören temporär dem Besetzer und unterstützen auch dessen Wirtschaft.
  • Casus Belli: Im Gegensatz zu anderen Paradox Titeln kam Stellaris bisher ohne die Casus Belli Mechanik aus. Ab sofort benötigt ihr aber einen Grund, jemanden anzugreifen. Diese Änderung soll dafür sorgen, dass sich pazifistische Reiche besser ausspielen lassen und man auch nicht sofort von jedem machthungrigen Nachbarn attackiert wird.
  • Kriegsführung: Es gibt nun ein Limit für individuelle Flotten, die effizient kommandiert werden können. Zudem erhalten zahlenmäßig unterlegene Flotten im Kampf einen Bonus. Für Schiffe gibt es einige Änderungen zur generellen Stärke, Kampfverhalten und Rüstung, außerdem gibt es neue Schiffstechnologien. Einige davon gibt es nur, wenn man sie von zerstörten Einheiten eines Fallen Empires aufsammelt.
  • Technologien: Weitere Technologien mit höheren Stufen. Ab diesem Update skalieren Kosten für Traditionen und Forschung nicht mehr an existierenden Pops, sondern an der Anzahl von Planeten und Systemen in den Grenzen.
  • Armeen: Diese Einheiten werden nun teilweise selbstständig von einigen Gebäuden rekrutiert. Zudem erhalten sie, je nachdem welche Klasse, einen Kollateralschaden welcher bestimmt, wie wild diese Armee auf den Planeten losgeht. So können manche Gebäude beschädigen oder sogar Pops töten.
    Planeten erhalten nun eine „Kampfbreite“, die angibt, wie viele Armeen gleichzeitig auf jeder Seite kämpfen können, anstatt gleichzeitig die pure Masse entscheiden zu lassen.
  • Piraten: Sie wurden überarbeitet und spawnen nun in leeren Systemen in oder neben Grenzen und sind so eine weitere Maßnahme gegen blindes „snaking“.
  • Weiteres: Einige Ascension Perks wurden überarbeitet, und es wurden neue hinzugefügt. Edikte auf Reichsebene kosten nun keinen monatlichen Einfluss mehr, sondern auch eine einmalige Summe wie früher die Planetedikte.

Mit Apocalypse dürft ihr euch auf diese Dinge freuen:

  • Colossus: Diese neue Schiffsklasse kann Planeten zerstören. Auf diese könnt ihr, je nachdem welche Ethiken ihr habt, eins von vielen Modulen bauen mit denen ihr Planeten auf verschiedenste Art und Weise aus dem Verkehr ziehen könnt.
  • Titanen: Eine weitere neue Schiffsklasse, die in der Lage ist, Schlachtschiffe quer durch ein System mit einem Schuss zu zerstören. Titanen können neue Auren ausrüsten, die ihre Flotte stärken. Wer sich an die Anfänge von Stellaris erinnert, kennt diese vielleicht noch. Damals gab es recht starke Auren für Schlachtschiffe.
  • Nomaden: Große nomadische Flotten ohne feste Systeme. Sie können Raubzüge auf eure System unternehmen, sofern ihr sie euch nicht mit einer Tributzahlung vom Leib haltet. Allerdings könnt ihr sie auch bezahlen, um eure Feinde zu überfallen, oder um euch ihre Flotten zu leihen.
    Üblicherweise bekämpfen diese Nomaden sich untereinander, aber ein Großer Khan ist in der Lage sie zu vereinen. Dann schließen sie sich zur Horde zusammen und beginnen, Systeme zu erobern. Wer sich in der Geschichte auskennt, weiß dass mit solchen Horden nicht zu spaßen ist, also haltet euch für diese Mid-Game Krise bereit.
  • Weiteres: Ein zusätzliches Edikt und zwei weitere neue Ascension Perks steht euch in Apocalypse zur Verfügung. Zudem könnt ihr aus drei weiteren Civics wählen, die euch unter anderem als verstrahlte Überlebende einer vorhergehenden Apokalypse spielen lassen, oder als raubziehende Barbaren.

Apocalypse ist für 19.99€ auf Steam oder im Paradox Shop erhältlich, alle Features von 2.0 gibt’s bequem und gratis per Update.

Den Launchtrailer für Apocalypse könnt ihr euch hier ansehen:

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Geschrieben von: Kilian

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