Playstation VR – Eigenes VR-Event auf der GDC

Nachdem Oculus und HTC schon mit Informationen zu ihren VR-Headsets rausgerückt sind schließt sich jetzt auch Sony an und veranstaltet dafür ein eigenes Playstation VR-Event auf der kommenden GDC.

playstation_vrEs ist ja schon einige Zeit vergangen seit Sony das “Project Morpheus” angekündigt hat. Um genau zu sein ist es schon zwei Jahre her. Damals auf der GDC hat man das erste mal von einem eigenen VR-Headset geredet. Auch dieses Jahr wird Sony wieder auf der GDC sein und veranstaltet dort am 03. März 2016 sogar ein eigenes Sony-Playstation VR-Event. Erhoffen kann man sich dann eine Ankündigung des Releasetermins sowie einen Preis.

Gerade der Preis wird eine sehr wichtige Rolle spielen (müssen), denn eben dieser ist bisher der größte Unsicherheitsfaktor. Andrew House (Playstation) äußerte sich vor Kurzem zu dem Thema und sagte, dass Playstation VR so viel kosten werde wie eine neue Spieleplattform. Wenn Sony bei dieser Aussage bleibt, dann wird sich der Preis für Playstation VR um die 400 US-Dollar bewegen, da die Playstation 4 zum Release für 399 US-Dollar im Laden erhältlich war.
Das wäre natürlich ein großer Unterschied und Vorteil gegenüber den Preisen von Oculus Rift (599 US-Dollar) und HTC Vive (799 US-Dollar).

Der größte Unterschied zu den bereits genannten Konkurrenten ist natürlich, dass Playstaion VR nur mit an der Playstation 4 genutzt werden kann und nicht wie die beiden anderen VR-Headsets am PC.
Technisch gesehen liegt Playstation VR etwas hinter der Konkurrenz. Die Auflösung der RGB-OLEDs wird voraussichtlich 1.920 x 1.080 Pixel (damit 960 x 1.080 Pixel pro Auge) betragen und liegt damit unterhalb der Auflösung von Rift und Vive (2.160 x 1.200 Pixel => 1.080 x 1.200 Pixel pro Auge). Der Vorteil der RGB-OLEDs ist dafür aber, dass die als “Screendoor-Effect” bekannten Pixelkanten weniger sichtbar sind. Die Bildwiederholrate liegt mit 120 Hertz über der der Rift. Hier trickst Sony allerdings auch ein wenig, die Playstation liefert eine eigentlich eine geringere Bildrate, diese wird aber mit Zwischenbildern gefüllt. Das spart Leistung.

Sowohl Oculus Rift als auch HTC Vive trumpfen mit Motion-Tracking auf. Das kann Playstation VR (PSVR) auch. Dazu benötigt man lediglich die Playstation-Kamera, passend dazu wird auch Move unterstützt. Damit bietet die PSVR etwas ähnliches wie die Konkurrenz mit eigenen Motion-Controllern.

Mitgeliefert wird ebenfalls eine kleine Box, diese ermöglicht den Anschluss der PSVR an einen Fernseher. Was die Berechnung der Spiele angeht kann diese Box aber nicht helfen, da ist und bleibt die Playstation 4 auf sich allein gestellt. Das dürfte dafür sorgen, dass wir (zumindest in der Anfangsphase) keine allzu aufwendigen Spielwelten zu Gesicht bekommen werden. Nichtsdestotrotz hat die PSVR eine gute Chance eine erfolgreiche Zukunft vor sich zu haben.

Genaueres findet ihr ab dem 15. März hier, sobald Sony mit neuen Informationen rausgerückt ist.

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Geschrieben von: Lukas

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