E3 2017 – EA-Pressekonferenz Zusammenfassung

Die E3 Woche hat mit der EA-Pressekonferenz nun offiziell begonnen. Was Electronic Arts alles vorgestellt hat, haben wir euch hier zusammengefasst.

Begleitet von einer Marching Band startete der EA-CEO Andrew Wilson die Pressekonferenz mit einem kurzen Blick auf Madden NFL 18.
Der Trailer verriet uns, dass der neue Serienteil, der auf der Frostbite-Engine läuft, einen Storymodus kredenzt bekommt, wie FIFA ihn schon im Vorjahr bekam. Dieser Storymodus trägt den Namen „Longshot“. Wir spielen Wade einen jungen Aufstrebenden Football-Spieler der sich, wie sein Fußball-Kollege Alex Hunter, den Weg nach oben spielen muss. EA scheint hier einige bieten zu wollen da sogar Oscar-Preisträger Mahershala Ali im Trailer im Spiel vorkommen wird.
Diesen Trailer quittierte Wilson mit der Aussage, dass es das innovativste Madden der letzten zehn Jahre sein soll.

Nach etwas Gerede darüber wie wichtig EA die Vernetzung mit den Spielern ist kam Andrew Gulotta, der Producer von Battlefield 1 auf die Bühne. Er erzählte wie wichtig die Community für EA und DICE ist und das man die „Only in Battlefield“-Momente weiter ausbauen will.
Gulotta kündigte 2 Nachtmaps an, die schon im Sommer erscheinen sollen und sprach dann über das nächste DLC ‚In the Name of the Tsar‘. Dieses DLC spielt, wie der Name schon vermuten lässt, im Osten, um genauer zu sein in Russland. Spieler erhalten sechs neue Maps, viele neue Waffen und Vehikel, neue Assignments und Operations, sowie die Möglichkeit seinen eigenen Spielstil durch Spezialisierungen anpassen zu können.

Dann kam Patrick Söderlund, Vizepräsident von EA, auf die Bühne und kündigte noch eine Neuerung für Battlefield 1 an. Da man bei EA auf das Feedback der Community höre, arbeite man bei DICE gerade an einem kleineren, engeren Competitive-Spielmodus. Mehr Informationen versprach man für die gamescom im August.
Weiter erzählte Söderlund wie wichtig Esports für EA ist und kündigte das bisher größte FIFA-Turnier für diesen Herbst an. Mehr Informationen gibt es allerdings erst im Laufe des Sommers.

Damit war eine gute Überleitung zu FIFA 18 geschafft. Hier gab es einen kurzen Trailer zu sehen, der zeigte, dass sich FIFA 18, wie schon an den ersten Promotional-Materialen gut zu erkennen, um Christiano Ronaldo drehen wird. So wurden seine Bewegungen und Tricks per Motion-Capturing aufgenommen um dem Spiel eine noch realistischere Atmosphäre zu geben. Zu dieser Atmosphäre sollen auch noch detailliertere Unterschiede zwischen Spielern, wie zum Beispiel Laufstile oder charakteristische Bewegungen, und überarbeitete Stadien-Atmosphären beitragen.
Dann kamen Michael Davies und Roger Bennett, die ‚Men in Blazers‘, ein britisches Duo das regelmäßige Podcasts und Internet-Shows zu den Geschehnissen der Premier-League macht, auf die Bühne. Nach einem kurzen Scherz über den Wechsel Peter Moores vom EA- zum FC Liverpool-CEO, kündigten die beiden einen Trailer zum Storymodus, der natürlich im neuen Teil der Serie nicht fehlen darf, an. Dieser Trailer verrät uns, dass Alex Hunter immer noch der Hauptcharakter ist und, dass viele Stars & Sternchen (Spieler, Trainer und Kommentatoren) sich darüber unterhalten ob Hunter den Club wechseln wird oder sollte.

Vom Sport ging es rüber zur Renn-Action. Marcus Nilsson, Executiver Producer von Need for Speed Payback, zeigte einen Trailer zum neusten Ableger der Rennspiel-Serie. Dem kann man entnehmen, dass Need for Speed Payback wieder mehr auf Story setzt. Nilsson selbst bezeichnet das Spiel als eine „Action-driving-fantasy“. Wir haben drei spielbare Charaktere, Tyler, Mac und Jess, die dem Bösen das Handwerk legen müssen. Payback setzt dabei auf eine offene Welt (die auch noch die größte der Serie sein soll) und viel Custimization, sowohl visuell als auch Performance-technisch. Dazu soll man in der offenen Welt auch noch ‚Relicts‘ finden können, das sind alte, kaputte Autos die irgendwo rumstehen und nur darauf warten von uns gefunden, repariert und aufgemotzt zu werden, also genauso wie in Ubisoft’s ‚The Crew‘.

Dann kam wieder Patrick Söderlund auf die Bühne und erzählte von EA Originals, dem Programm wo Entwickler ihre Ideen an EA pitchen können um Unterstützung aller Art zu bekommen. Söderlund sagte, dass man hunderte von Pitches bekommen hat und betonte auch, dass das eingenommene Geld wieder zurück an die Entwickler geht.
Dann stellte der EA-Vizepräsident ‚A Way Out‘ vor, ein Story-basiertes Co-op-Adventure von Hazelight Studios, den Machern von ‚Brothers – A Tale of Two Sons‘ und bat den Writer und Director Josef Fares auf die Bühne. Dieser fing ganz enthusiastisch an über sein Spiel zu erzählen und zeigte einen Gameplay-Trailer. In ‚A Way Out‘ spielen wir Vincent, der gerade ins Gefängnis kommt, und Leo, der schon im Gefängnis ist. Jeder Spieler steuert einen der beiden Charaktere. Beide haben eine eigene, einzigartige Persönlichkeit und verfolgen ihre Ziele, das Hauptziel der beiden ist vorerst jedoch aus dem Gefängnis auszubrechen. Wenn sie das geschafft haben endet das Spiel jedoch noch nicht, Fares verspricht eine Vielzahl an Möglichkeiten und Variationen. Von Erkundungen bis Action soll alles dabei sein. Das Spiel gibt den Spielern für alle Probleme und Aufgaben verschiedene Lösungsansätze, grundsätzlich gilt natürlich immer, dass man zusammen arbeiten muss. Interessant ist hierbei, dass sich Leo und Vincent vollkommen unabhängig voneinander steuern lassen, so kann zum Beispiel auch ein Charakter in einer Cutscene sein und der andere kann dabei ungestört weiter rumlaufen. Designed wurde das Spiel als Splitscreen-Co-op-Spiel. Es wird zwar möglich sein das Spiel online zusammen zu spielen, Fares betont aber nochmal, dass es dafür nicht gemacht wurde. ‚A Way Out‘ wird voraussichtlich Anfang 2018 erscheinen.

Danach wurde Söderlund etwas technisch und redete über ‚SEED‘. Das ist ein Akronym für ‚Search for Extraordinary Experiences Division‘, eine Abteilung bei EA die sich mit Deep Learning, neuralen Netzwerken und künstlicher Intelligenz beschäftigt um glaubhaftere Spielwelten zu erzeugen und dem Spieler zu ermöglichen sich das Spiel zu eigen zu machen.
Im gleichen Zug wurde die Zusammenarbeit von Microsoft’s Project Scorpio und EA’s Frostbite-Engine mit beeindruckenden Render-Grafiken zu Madden NFL 18 demonstriert.

Dem folgte ein heiß ersehnter Part. Die Ankündigung der neuen Bioware-IP. Viel gab es hier noch nicht zu sehen, lediglich einen wirklich kurzen Teaser-Trailer, der verriet, dass das Spiel ‚Anthem‘ heißen wird, wir es mit Aliens zu tun bekommen und, dass im Spiel kleinere Versionen der Titanfall-Anzüge vorkommen werden. Letztendlich bleiben also mehr Fragen als wir vorher hatten, aber auch das Versprechen, dass diese Fragen auf der morgigen Microsoft Pressekonferenz aufgeklärt werden.

EA wäre nicht EA wenn nicht langsam mal wieder über ein Sportspiel gesprochen würde. Genau das tat ‚NBA Live 18‘-Executive Producer Sean O’Brian der direkt an Community Manager Stephen Gibbons übergab der wiederum mit Gameplay Director Connor Dougan an einer Anspielstation vor der Halle stand und etwas vom Spiel zeigte. Nach dieser kurzen Anspiel-Session über O’Brian wieder und verriet uns, dass es im August eine kostenlose Demo zu spielen geben wird. Inhalte die man in der Demo freischaltet, egal ob im Solo-, Co-op- oder Multiplayer-Modus, werden sogar hinterher ins volle Spiel mit übernommen. So recht wunderte es auch niemanden, dass dann mit ‚The One‘ ein Storymodus für NBA Live 18 angekündigt wurde. Hier spielen wir, wie sollte es auch anders sein, einen jungen, aufstrebenden Basketballer der seinen Weg an die Spitze des Sports sucht. Dafür bestreiten wir Spiele auf der Straße, an berühmten Orten wie zum Beispiel Venice Beach, auf der ProAm-Tour oder sogar in der NBA. Auf unserer Reise nach ober gibt es einiges freizuschalten und an Skills zu verbessern.

Kurz vor Ende der EA-Pressekonferenz kündigte Wilson noch an, dass Origin und EA Access ab sofort für eine Woche frei zugänglich sind. Das bedeutet eine Woche lang kostenlos Zugriff auf Titel wie FIFA 17, Madden NFL 17, Plants vs. Zombies: Garden Warfare, Star Wars Battlefront und viele mehr.

Den krönenden Abschluss des Abends machte Star Wars Battlefront II. Zusammen mit einigen Sturmtrupplern marschierte Janina Gavankar, die Schauspielerin von Commander Iden Versio, der Protagonistin aus der Singleplayer-Kampagne, auf die Bühne. Sie erzählte eine Dinge die schon bekannt waren, wie zum Beispiel, dass der neue Teil mehr als dreimal so viel Content bietet wie der Vorgänger, dass alle drei Ären behandelt werden und, dass der Story-Modus zwischen Episode VI und VII spielt. Star Wars Battlefront II wird wieder, wie schon die originalen Battlefront-Teile, einen Splitscreen-Co-op-Modus bieten. Ein Trailer zeigte dann wie eng DICE mit den EA Game Changern zusammen gearbeitet hat und immer noch arbeitet um das Spiel so gut wie möglich zu machen. Nach einem Gameplay-Trailer gab es noch eine Videobotschaft von Finn-Darsteller John Boyega. Dieser verriet, dass sowohl Finn als auch Captain Phasma spielbar sein werden, zwar nicht von Release an, dafür aber mit dem ersten von vielen kostenlosen DLCs, die regelmäßig neuen Content für alle Spieler bringen sollen. Wer das Spiel jetzt schon vorbestellt erhält außerdem früheren Zugang zur Beta und eine besondere Power-Up-Karte für Yoda.
Zu guter Letzt gab es noch ein 40-Spieler Multiplayer-Match in Star Wars Battlefront II.

Das war die EA-Pressekonferenz der E3 2017. Morgen geht es weiter mit Microsoft, hier findet ihr einen Überblick aller Pressekonferenzen.

Alle Infos zur E3 2017 gibt es natürlich bei uns.

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Geschrieben von: Lukas

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