Counter-Strike: Global Offensive – Portierung auf Source 2 und neue Operation

Valve hat sich nun endlich zu einer möglichen Portierung von Counter-Strike: Global Offensive auf die Source 2 Engine und zu der nächsten Operation geäußert.

Valve hat im Zuge einer Präsentation für den China-Release von Counter-Strike: Global Offensive angekündigt, dass CS:GO auf die Source 2 Engine portiert wird und, dass die nächste Operation im Sommer erscheinen wird.

Ein Teil des Textes lässt sich ungefähr so ins Englische übersetzen:

  • Source 2 engine and Panoramic UI
  • The next big action – this Summer

Der erste Punkt braucht keine weitere Erläuterung, der zweite lässt hingegen Spekulationen zu. Vermutlich handelt es sich um ‘The next big action‘ um die nächste Operation, die ja schon lange überfällig ist.

Das Gerücht das Counter-Strike: Global Offensive auf die Source 2 Engine portiert werden sollte kursierte ja schon länger, aber nun steht fest, dass dies diesen Sommer zur Realität wird. Was das genau bedeutet bleibt abzuwarten, möglich wäre, dass es grafische Änderungen gibt, so gut wie sicher ist, dass das Spiel wesentlich flüssiger laufen sollte, da es nicht mehr auf der alten 32-bit Source Engine läuft.

Die Performance wird sich mit Sicherheit ändern. Der Wechsel auf Source 2 bedeutet aber auch, dass sich das “Feeling“ von CS:GO ändern wird. Das liegt hauptsächlich daran, dass die Source Engine bisher auf die Havok Physics-Engine setzt. Source 2 nutzt hingegen eine neue, eigens dafür gebaute Physics-Engine, namens Rubikon.

Der Wechsel von der Havok zur Rubikon Physics-Engine wird vermutlich deutlich spürbar.
Das Movement wird anders sein und vor allem wird sich die Granaten-Physik ändern. Das könnte dazu führen, dass nicht mehr alle Granaten-Würfe so möglich sind wie bisher, allerdings auch, dass neue möglich sein werden. Rubikon könnte also Spieler und ganze Teams zwingen bestehende Strategien anzupassen, oder neue zu erfinden.
Ein geändertes Movement-System wird wahrscheinlich nicht jedem Spieler auffallen, dafür aber den besser Competitive-Spieler und Profis umso mehr. Denn, wie immer in Counter Strike, ein falscher Schritt kann deinen Tod bedeuten.

Die neue Engine könnte auch dafür sorgen, dass die komplette Spielwelt zerstörbarer wird. Dennoch glaube ich nicht, dass dieses Feature ins Spiel implementiert wird, da dies CS:GO’s Gameplay drastisch ändern würde. Wenn Spieler auf einmal die Möglichkeit haben Wände zu zerstören um so neue Wege zu erschaffen, würde das den ‘Map-Flow‘ komplett zerstören. Valve würde dadurch eher ein komplett anderes Spiel erschaffen.

Um zu sehen was die neue Engine aber letztendlich wirklich am Spiel ändert, müssen wir uns bis zum Sommer gedulden.

Neben der Portierung auf Source 2 hat sich Valve endlich mal zu der nächsten Operation für Counter-Strike: Global Offensive geäußert.
Nachdem die letzte Operation nun schon über ein Jahr zurück liegt, soll die nächste im Sommer beginnen. Ein genaues Datum bleibt abzuwarten, aber einen groben Zeitraum haben wir immerhin schon mal. Genauso wenig wie ein genaues Anfangsdatum, hat Valve bisher die Maps der Operation bekannt gegeben. Dennoch haben Dataminer es schon im vergangen März geschafft, diese herauszufinden. Die nächste CS:GO-Operation wird folgende Maps beinhalten:

  • cs_agency
  • cs_insertion
  • de_austria
  • de_blackgold
  • de_lite
  • de_shipped
  • de_thrill

Mit diesen Infos sollte 2017 ein wichtiges und spannendes Jahr für Counter-Strike: Global Offensive werden. Sowohl für die Spieler als auch für das Spiel selbst.

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Geschrieben von: Lukas

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