PHANTOM HAWK Flightstick

Von am on Hardware

Speedlink PHANTOM HAWK Flightstick – Review

Mit dem PHANTOM HAWK stellt der Hersteller Speedlink einen neuen und günstigen Flightstick vor. Wir haben ihn ausgiebig für euch getestet und gehen in unserem Bericht auf die Stärken und Schwächen ein. Lohnt sich ein Kauf oder nicht? Das erfahrt ihr in unserer Review.

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Der erste Eindruck:
Der Phantom Hawk ist ein neuer Flightstick aus dem Hause Speedlink. Mit ca. 30€ liegt er dabei ganz eindeutig in der unteren Preisklasse.

Die Verpackung ist, wie für Speedlink typisch, recht bunt gestaltet. Alle wichtigen Features kann man der Box entnehmen und so einen ersten Eindruck des Phantom Hawks gewinnen.

Wenn man die Box öffnet, findet man darin einfach den Flightstick samt Treiber-CD und Quick-Installation Guide. Keinen Schickschnack, kein unnötiges Verpackungsmaterial.

Der Flightstick selbst macht einen sehr ansprechenden und fast schon futuristischen Eindruck. Er ist mit einigen Tasten, Schaltern und Knöpfen ausgestattet, die teilweise sogar beleuchtet sind. Dazu kommen die vier Saugnäpfe auf der Unterseite, die man auch nicht allzu häufig an Flightsticks in dieser Preiskategorie findet.

Ob sich dieser durchweg positive Eindruck auch in der Praxis bestätigt, sehen wir später.

Die Ausstattung:
Bei der Ausstattung kann man sich beim Phantom Hawk Flightstick wirklich nicht beschweren.

Man findet zwölf frei belegbare Tasten, einen Wippschalter und einen Schieberegeler. Dazu gehören 2 Feuerhebel, einer, wie für einen Flightstick typisch, auf Höhe des Zeigefingers ein anderer unten, auf Höhe des kleinen Fingers. Eher ungewöhlich für Fligthsticks in dieser Preiskategorie ist, dass es zusätzlich zur x- und y-Achse des Sticks, auch noch eine z-Achse gibt, die man „ansteuern“ kann indem man den Stick in der Horizontalen nach links und rechts dreht. Ein sehr nettes Feature sind die vier (ultrastarken) Saugnäpfe, die den Phantom Hawk wirklich überaus stabil am Boden, vorausgesetzt die Unterlage ist nicht wackelig, befestigen.

Der Flightstick ist über ein 2 Meter langes USB-Kabel einfach mit dem PC zu verbinden und bietet somit mehr als genug Spielraum, auch für ausgiebige Gaming-Sessions.

Nun schauen wir uns an, ob der Phantom Hawk Flightstick auch in der Praxis überzeugt.

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Die Praxis:
Speedlink verspricht ein realistisches Fluggefühl sowohl für Simulatoren, als auch für Action-Spiele. Zunächst muss man anmerken, dass der Flightstick wirklich gut in der Hand liegt, allerdings nur für Rechtshänder geeignet ist. Getestet habe ich den Phantom Hawk im Microsoft Flight Simulator X, in War Thunder und in Battlefield 3 & 4. Man stellt recht schnell fest, dass die Deadzone leider sehr groß ist. Geschätzt ist bestimmt ein Bereich von 1 cm nicht, oder nur recht unpräzise, anzusteuern ist. Sobald man diese Deadzone verlässt, ist der Stick überaus präzise.

Was allerdings sehr schade ist, ist dass der Treiber nicht allzu umfangreich ist und keine eigene Kalibrierung mit sich bringt. Dafür muss man dann auf die Windows eigene Kalibrierung zurückgreifen. An und für sich kein großes Problem, wenn da nicht die „Probleme“ mit der invertierten Steuerung wären. Egal wie man die Einstellungen ändert, habe ich keine Invertierung beider Achsen in den Treibern erzwingen können und in den Battlefield Einstellungen kann man nur eine Achse invertieren. Das mag für manche Nutzer nicht weiter schlimm sein, für mich war es aber sehr umständlich sich daran zu gewöhnen.

Eventuell kann man noch anmerken, dass der Schubhebel etwas schwergängig ist. Ich denke, dass sollte sich aber mit der Zeit erledigen. Nicht vergessen darf speedlink_phantom_hawk2man natürlich die Saugnäpfe, die tatsächlich ihren Dienst extrem gut erfüllen, denn der Stick verrutscht so gut wie nie.

Fazit und Bewertung:
Der Speedlink Phantom Hawk Flightstick hat sich alles in allem wirklich sehr gut geschlagen. Auch wenn es hier und da kleinere „Mängel“ gibt, darf man nicht vergessen, dass man für diesen Stick nur ca. 30€ bezahlt. Überaus positiv ist, dass der Flightstick über viele frei belegbare Tasten und über eine z-Achse verfügt. Das einzige, wirklich große Manko ist die ca. 1 cm große Deadzone, die man auch bei einem günstigen Flightstick weder erwartet, noch gebrauchen kann. Wenn man darüber hinweg sehen kann, ist der Speedlink Phantom Hawk ein sehr gutes Einsteigermodell und erhält deshalb eine klare Kaufempfehlung.

 

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Ergonomie - 10,0 / 10,0

  • Gutes Griffgefühl
  • Für Links- und Rechtshänder
  • Alle Knöpfe und Regler gut zu erreichen

Verarbeitung - 8,0 / 10,0

  • Relativ solide
  • Saugnäpfe

  • Untere Knöpfe sehr wackelig

Features - 8,5 / 10,0

  • Viele frei belegbare Knöpfe

  • Software schränkt ein

Preis/Leistung - 10,0 / 10,0

  • Für extrem niedrigen Preis, ein sehr guter Einsteiger-Flightstick
9,4

Fazit von: Lukas

Unserer Meinung nach ist der PHANTOM HAWK von Speedlink, trotz wenigen kleinerer Macken, ein wirklich guter und günstiger Flightstick. Deshalb gibt es von uns eine klare Kaufempfehlung.



Lukas hat ein(e) PHANTOM HAWK Flightstick von Speedlink zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt bekommen.

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